News

03.02.2012

Dreistelliges Milliardenwachstum im Leichtbau bis 2030

Die Automobilhersteller müssen den Anteil von Leichtbauteilen im Fahrzeug bis 2030 von 30 auf 70 % steigern, um die Zunahme des Fahrzeuggewichts durch Elektroantrieb und kraftstoffeffiziente Motorentechnik zu kompensieren. Dadurch entsteht ein neuer Wachstumsmarkt für Zulieferindustrie und Anlagenbau: Der Jahresumsatz mit Leichtbauteilen aus hoch festem Stahl, Aluminium und karbonfaserverstärktem Kunststoff dürfte je nach Rohstoffpreisentwicklung bis 2030 von ca. 70 Mrd. auf mehr als 300 Mrd. Euro wachsen.
Arbeiter am Schmelzofen im Eisenwerk Martinlamitz. Das Unternehmen produziert 5000 t Guss im Monat. Foto: EWM
Arbeiter am Schmelzofen im Eisenwerk Martinlamitz. Das Unternehmen produziert 5000 t Guss im Monat. Foto: EWM
03.02.2012

Eisengießerei ist für die Zukunft gerüstet

Seit einem Jahr wird in der Eisenwerk Martinlamitz GmbH (EWM) nun wieder von Montag bis Freitag acht Stunden dreischichtig gearbeitet. Das zeigt, dass der Standort in Oberfranken wie angegossen passt. Rund 5000 t Guss werden hier im Monat produziert und im Vergleich zu früher wurde die Produktpalette deutlich ausgeweitet: Heute fertigt das Martinlamitzer Unternehmen zusätzlich in den Bereichen Windkraft, Solar, Hydraulik, Kran- und Bootstechnik. Bislang lagen die Schwerpunkte in den Bereichen Achsen, Bau- und Landmaschinen, Nutzfahrzeuge, Eisenbahn, Maschinen- und Roboterbau.

Neueste 5-Achs-Bearbeitungszen-tren für hohe Ansprüche in der Motorenentwick-lung. Foto: ACTech
Neueste 5-Achs-Bearbeitungszen-tren für hohe Ansprüche in der Motorenentwick-lung. Foto: ACTech
02.02.2012

Fräs-Dreh-Technologie für besseres Rapid Prototyping

Die ACTech GmbH, ein führender Entwickler und Hersteller von Gussteilprototypen mit Hauptsitz in Freiberg/Sachsen, hat seinen Maschinenpark erweitert. Mit der Investition in zwei weitere modernste 5-Achs-Bearbeitungszentren reagiert der Rapid Prototyping-Spezialist auf ein kontinuierlich wachsendes Auftragsvolumen und eine immer größere Nachfrage nach sofort einbaufähigen Komponenten in Serienqualität. Ab sofort kann die ACTech für die mechanische Bearbeitung von
Der VW Polo BlueMotion erhielt auf der IAA den Umweltpreise des Automobilclubs Verkehr (ACV). Foto: VW
Der VW Polo BlueMotion erhielt auf der IAA den Umweltpreise des Automobilclubs Verkehr (ACV). Foto: VW
01.02.2012

Deutsche Automobilindustrie bei CO2-Minderung vorn

„Die deutsche Automobilindustrie kommt bei der CO2-Reduzierung schneller voran als ihre Wettbewerber. So haben die deutschen Hersteller nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) die CO2-Emissionen ihrer in Deutschland neu zugelassenen Pkw im bisherigen Jahresverlauf um 4,1 % auf 146,3 g/km gesenkt, während die Importfahrzeuge lediglich einen Rückgang von 3,3 % auf 143,6 g/km aufweisen konnten“, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

31.01.2012

Innovationsdynamik bleibt hoch, Fachkräftemangel wird zum Problem

Die Unternehmen hierzulande arbeiten weiter hart an ihrer Wettbewerbsfähigkeit – das geht aus dem Innovationsreport 2011 hervor, den der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jetzt vorgelegt und auf seiner Internetseite hinterlegt hat. An der Umfrage beteiligten sich rund 1100 innovative Betriebe aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Automobil-, Metall- und der chemischen Industrie sowie aus Elektrotechnik und verschiedenen wissensintensiven Dienstleistungsbranchen. Die Unternehmen hätten "zuletzt trotz konjunktureller Unsicherheiten ihr Engagement im Bereich Forschung und Innovation nochmals erhöht", berichtete DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann dem "Handelsblatt" von den Ergebnissen der Untersuchung.

Oliver Winzenried (rechts) mit dem Code-Meter-Stick. Foto: Wibu
Oliver Winzenried (rechts) mit dem Code-Meter-Stick. Foto: Wibu
30.01.2012

Protect-Ing für Produkt- und Know-how-Schutz

Rund 30 Unternehmen unterschiedlicher Branchen kümmern sich seit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft „Protect-Ing“ im Jahr 2010 gemeinsam um die Entwicklung von Maßnahmen zur wirkungsvollen Abwehr von Produktpiraterie und Know-how-Diebstahl. Protect-Ing gehört zum Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau e.V. (VDMA) und verfolgt das Ziel, betroffene Branchen aufzuklären und Maßnahmen zum Kampf gegen Produktpiraterie aufzuzeigen, wobei die Lösungen stets die komplette Wertschöpfungskette der gefährdeten und plagiierten Produkte und Prozesse berücksichtigen.

Hans-Heinrich Driftmann, Präsi-dent des DIHK, über-reicht Florian Mrugalla die Auszeichnung. Foto: Leda
Hans-Heinrich Driftmann, Präsi-dent des DIHK, über-reicht Florian Mrugalla die Auszeichnung. Foto: Leda
27.01.2012

Bester Azubi im Fach Gießereimechanik gekürt

Deutschlands bester Auszubildender im Beruf Gießereimechaniker, Fachrichtung Handformguss, heißt Florian Mrugalla, ist 22 Jahre alt und kommt aus dem ostfriesischen Schortens. Ausgebildet wurde er im LEDA Werk in Leer, die IHK-Abschlussprüfung in Emden bestand er mit der besten Note aller Auszubildenden seines Berufszweiges und ist damit jetzt „Bundesbester“ des Jahres 2011. Am 12. Dezember wurde er in Berlin – gemeinsam mit den besten Azubis in 218 IHK-Berufen – von Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler ausgezeichnet.
26.01.2012

Innovationsdynamik bleibt hoch, Fachkräftemangel wird zum Problem

Die Unternehmen hierzulande arbeiten weiter hart an ihrer Wettbewerbsfähigkeit – das geht aus dem Innovationsreport 2011 hervor, den der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jetzt vorgelegt und auf seiner Internetseite hinterlegt hat. An der Umfrage beteiligten sich rund 1100 innovative Betriebe aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Automobil-, Metall- und der chemischen Industrie sowie aus Elektrotechnik und verschiedenen wissensintensiven Dienstleistungsbranchen. Die Unternehmen hätten "zuletzt trotz konjunktureller Unsicherheiten ihr Engagement im Bereich Forschung und Innovation nochmals erhöht", berichtete DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann dem "Handelsblatt" von den Ergebnissen der Untersuchung.

Anlage für das digitale Röntgen von Feingussteilen. Foto: Tital
Anlage für das digitale Röntgen von Feingussteilen. Foto: Tital
26.01.2012

Feingießer erprobt digitale Radiographie

Als erstes Unternehmen der Feinguss-Branche erprobt TITAL derzeitig die digitale Radiographie als Verfahren in der Qualitätskontrolle. Für den Feingussspezialisten aus Bestwig im Sauerland, der u. a. für die hochsensible Luftfahrt produziert, ist es besonders wichtig, seinen Kunden Produkte nach höchsten Qualitätsstandards zu liefern. TITAL führt die digitale Radiographie als erstes Unternehmen in der Feinguss-Branche ein. „Es ist unser Anspruch, sowohl bei den Fertigungstechnologien, als auch in der Qualitätsprüfung innovative, marktgerechte Lösungen anbieten zu können“, bekräftigt Berthold Busch, Leiter des Qualitätsmanagements bei TITAL.
Mit 77 t ist dieses Gussteil das schwerste in der Geschichte der Eisen-gießerei Ergocast. Foto: Ergocast
Mit 77 t ist dieses Gussteil das schwerste in der Geschichte der Eisen-gießerei Ergocast. Foto: Ergocast
25.01.2012

Neuer Rekord mit 77-t-Gussteil

In der Eisengießerei Ergocast Guss GmbH, Jünkerath, hat das schwerste jemals in der Geschichte des Betriebs gefertigte Werkstück die Hallen verlassen: Das Bauteil, das in eine große Presse für feuerfeste Produkte eingebaut werden soll, wiegt 77 t. Allein die Auskühlung habe fast drei Wochen gedauert, teilte Ergocast mit. Es wurde inzwischen verladen und zur Weiterverarbeitung in die Niederlande geliefert. Im Anschluss wird das Pressenbauteil dann nach Luxemburg gebracht, um dort bei der Laeis GmbH, Luxemburg, in die Presse eingebaut zu werden.
Dr. Christoph Siegel, Jutta Lisch-ke und Kevin Bangston (vlnr). Foto: Daimler
Dr. Christoph Siegel, Jutta Lisch-ke und Kevin Bangston (vlnr). Foto: Daimler
24.01.2012

Prozesslernfabrik für Energieeffizienz

Daimler Trucks hat eine Prozesslernfabrik für Energieeffizienz im Mercedes- Benz Werk Mannheim eröffnet. Die Prozesslernfabrik ist eine Schulungseinrichtung des Operational Management Counsel Department (kurz: OMCD), der Dachorganisation für Lean Management bei Daimler. Zur feierlichen Eröffnung waren Führungskräfte von Daimler Trucks sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft aus dem Raum Mannheim geladen. Nach kurzen Ansprachen von Dr. Christoph Siegel, Standortverantwortlicher Werk Mannheim, Kevin Bangston, Leiter OMCD, und Jutta Lischke, im OMCD zuständig für Lean Management Qualifikation, gab es einen Rundgang durch die neue Trainingseinrichtung.

Leuchtenkörper aus Aluminiumfein-guss von Feinguss BLANK. Foto: Feinguss Blank
Leuchtenkörper aus Aluminiumfein-guss von Feinguss BLANK. Foto: Feinguss Blank
23.01.2012

Eleganz aus Aluminiumfeinguss

Die Feingießerei BLANK aus Riedlingen hat gemeinsam mit dem Lichttechnikentwickler RÜTZ Technologies, Ahrensburg, den Kühlkörper der neuen Außenbeleuchtung für Megayachten Yachtima DownLight DL 630 realisiert. Eine 5 Watt LED- und 20 Watt-Halogenleuchte wird speziell für Luxusyachten angefertigt. Überzeugend sind ihre geringen und eleganten Abmessungen, sowie ihre Funktionen – wie beispielsweise die Möglichkeiten der Variantenauswahl, die Wartungsfreiheit oder die Lichtfarbenauswahl. Die Feingießer von Feinguss BLANK waren für die wirtschaftliche Herstellung des Leuchtenkörpers zuständig.

CT-Workstation exaCT von Wenzel. Foto: Wenzel
CT-Workstation exaCT von Wenzel. Foto: Wenzel
20.01.2012

Eine Messung – ganzheitliche Auswertung

Die Wenzel Group aus Wiesthal präsentierte auf der diesjährigen EuroMold eine komplette Systemlösung zur Kompensation von Schwund und Verzug für Werkzeug- und Formenbauer. Die Ist-Daten eines nach CAD-Daten gefertigten Bauteils werden mit dem Computertomographen (CT) exaCT ermittelt. Auf dieser Basis werden mittels der Softwarelösung PointMaster ein Soll-Ist-Vergleich und die Kompensation von Schwund und Verzug durchgeführt. Kaum ein Bauteil kommt auf Anhieb konstruktionsnah aus dem Werkzeug. Schwund und Verzug sind der Normalfall.
LOG Lochgreifer von Schunk aus chemisch beständigem Polyamid. Foto: Schunk
LOG Lochgreifer von Schunk aus chemisch beständigem Polyamid. Foto: Schunk
20.01.2012

Technologiesprung bei Lochgreifern

Mit einem Lochgreifer aus chemisch beständigem Polyamid setzt das Unternehmen Schunk aus Lauffen nun einen neuen Maßstab. Der LOG ist der leichteste und zugleich preisgünstigste Lochgreifer am Markt. Verglichen mit konventionellen Gummilochgreifern ist er rund 60 % leichter. Zudem verfügt er über höhere Haltekräfte und ermöglicht längere Standzeiten. Weil der Greifer generativ, sprich Material aufbauend gefertigt wird, sind die Lieferzeiten selbst bei individueller Form oder Größe kurz. Die Polyamidmodule von Schunk erweisen sich als ausgesprochen robust und abriebfest.

19.01.2012

Digitale Laminographie

Die Yxlon International GmbH aus Hamburg hat eine neue Lösung zur effizienteren zerstörungsfreien Prüfung von großen, flachen Objekten mittels digitaler Laminographie entwickelt. Diese Methode wird u. a. für die Prüfung von Multilayer-Boards, mehrlagig aufgebauten elektronischen Bauteilen, angewandt. Durch die Neuentwicklung und dem Einsatz der von Comet entwickelten, Hochenergie-Röntgenquelle (600 kV) lässt sich die Laminographie nun auf große, kompliziert geformte Bauteile übertragen.