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Seit einem Jahr wird in der Eisenwerk Martinlamitz GmbH (EWM) nun wieder von Montag bis Freitag acht Stunden dreischichtig gearbeitet. Das zeigt, dass der Standort in Oberfranken wie angegossen passt. Rund 5000 t Guss werden hier im Monat produziert und im Vergleich zu früher wurde die Produktpalette deutlich ausgeweitet: Heute fertigt das Martinlamitzer Unternehmen zusätzlich in den Bereichen Windkraft, Solar, Hydraulik, Kran- und Bootstechnik. Bislang lagen die Schwerpunkte in den Bereichen Achsen, Bau- und Landmaschinen, Nutzfahrzeuge, Eisenbahn, Maschinen- und Roboterbau.
„Die deutsche Automobilindustrie kommt bei der CO2-Reduzierung schneller voran als ihre Wettbewerber. So haben die deutschen Hersteller nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) die CO2-Emissionen ihrer in Deutschland neu zugelassenen Pkw im bisherigen Jahresverlauf um 4,1 % auf 146,3 g/km gesenkt, während die Importfahrzeuge lediglich einen Rückgang von 3,3 % auf 143,6 g/km aufweisen konnten“, betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).
Die Unternehmen hierzulande arbeiten weiter hart an ihrer Wettbewerbsfähigkeit – das geht aus dem Innovationsreport 2011 hervor, den der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) jetzt vorgelegt und auf seiner Internetseite hinterlegt hat. An der Umfrage beteiligten sich rund 1100 innovative Betriebe aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Automobil-, Metall- und der chemischen Industrie sowie aus Elektrotechnik und verschiedenen wissensintensiven Dienstleistungsbranchen. Die Unternehmen hätten "zuletzt trotz konjunktureller Unsicherheiten ihr Engagement im Bereich Forschung und Innovation nochmals erhöht", berichtete DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann dem "Handelsblatt" von den Ergebnissen der Untersuchung.
Rund 30 Unternehmen unterschiedlicher Branchen kümmern sich seit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft „Protect-Ing“ im Jahr 2010 gemeinsam um die Entwicklung von Maßnahmen zur wirkungsvollen Abwehr von Produktpiraterie und Know-how-Diebstahl. Protect-Ing gehört zum Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau e.V. (VDMA) und verfolgt das Ziel, betroffene Branchen aufzuklären und Maßnahmen zum Kampf gegen Produktpiraterie aufzuzeigen, wobei die Lösungen stets die komplette Wertschöpfungskette der gefährdeten und plagiierten Produkte und Prozesse berücksichtigen.
Daimler Trucks hat eine Prozesslernfabrik für Energieeffizienz im Mercedes- Benz Werk Mannheim eröffnet. Die Prozesslernfabrik ist eine Schulungseinrichtung des Operational Management Counsel Department (kurz: OMCD), der Dachorganisation für Lean Management bei Daimler. Zur feierlichen Eröffnung waren Führungskräfte von Daimler Trucks sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft aus dem Raum Mannheim geladen. Nach kurzen Ansprachen von Dr. Christoph Siegel, Standortverantwortlicher Werk Mannheim, Kevin Bangston, Leiter OMCD, und Jutta Lischke, im OMCD zuständig für Lean Management Qualifikation, gab es einen Rundgang durch die neue Trainingseinrichtung.
Die Feingießerei BLANK aus Riedlingen hat gemeinsam mit dem Lichttechnikentwickler RÜTZ Technologies, Ahrensburg, den Kühlkörper der neuen Außenbeleuchtung für Megayachten Yachtima DownLight DL 630 realisiert. Eine 5 Watt LED- und 20 Watt-Halogenleuchte wird speziell für Luxusyachten angefertigt. Überzeugend sind ihre geringen und eleganten Abmessungen, sowie ihre Funktionen – wie beispielsweise die Möglichkeiten der Variantenauswahl, die Wartungsfreiheit oder die Lichtfarbenauswahl. Die Feingießer von Feinguss BLANK waren für die wirtschaftliche Herstellung des Leuchtenkörpers zuständig.
Mit einem Lochgreifer aus chemisch beständigem Polyamid setzt das Unternehmen Schunk aus Lauffen nun einen neuen Maßstab. Der LOG ist der leichteste und zugleich preisgünstigste Lochgreifer am Markt. Verglichen mit konventionellen Gummilochgreifern ist er rund 60 % leichter. Zudem verfügt er über höhere Haltekräfte und ermöglicht längere Standzeiten. Weil der Greifer generativ, sprich Material aufbauend gefertigt wird, sind die Lieferzeiten selbst bei individueller Form oder Größe kurz. Die Polyamidmodule von Schunk erweisen sich als ausgesprochen robust und abriebfest.
Die Yxlon International GmbH aus Hamburg hat eine neue Lösung zur effizienteren zerstörungsfreien Prüfung von großen, flachen Objekten mittels digitaler Laminographie entwickelt. Diese Methode wird u. a. für die Prüfung von Multilayer-Boards, mehrlagig aufgebauten elektronischen Bauteilen, angewandt. Durch die Neuentwicklung und dem Einsatz der von Comet entwickelten, Hochenergie-Röntgenquelle (600 kV) lässt sich die Laminographie nun auf große, kompliziert geformte Bauteile übertragen.