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GIESSEREI

GIESSEREI ist die führende deutschsprachige Fachzeitschrift des Gießereiwesens mit starker Auslandsverbreitung.

Aus dem Inhalt dieser Ausgabe:

Einfluss der Herstellung auf die mechanischen Eigenschaften und das Gefüge von Kupfer-Zinn-Nickelbronzelegierungen für Schneckengetriebe 

von Lorenz Gerke u. a.

Kupfer-Zinn-Nickel-Bronzelegierungen für den Einsatz in der Antriebstechnik werden üblicherweise im Stranggießverfahren oder im Schleudergießverfahren hergestellt. Diese beiden Herstellungsroutinen bilden aufgrund ihrer Unterschiede im Erstarrungsverhalten der Schmelze verschiedene Gefügestrukturen aus. Für die Ermittlung der Auswirkungen der Gefügebesonder-heiten auf die mechanischen Eigenschaften der Legierung kommen Härtemessungen und Zugversuche an unterschiedlich vergossenen Bronzeproben zum Einsatz. Die technologischen Eigenschaften hinsichtlich der Veschleißbeständigkeit eines fertig verzahnten Schneckenrades werden in realen Laufversuchen an einem messtechnisch überwachten Getriebeprüfstand ermittelt. Hierzu wurden verschiedene Herstellungsvarianten für eine CuSn12Ni Legierung untersucht. Es wurden zum einen bei unterschiedlichen Herstellern stranggegossene Bronzeproben jeweils mit einem Nickelgehalt von 2 % bzw. 4 % und eine Stranggussversion mit einer prozessgesteuerten Feinkornbehandlung untersucht. Parallel dazu wurden zum Vergleich in zwei unterschiedlich aufgebauten Gießapparaturen mit unterschiedlichen anlagenspezifischen Abkühlbedingungen jeweils Bronzebüchsen mit einem Nickelgehalt von 4 % im Schleudergießverfahren hergestellt.

News

Sicht vom Char-genkorb zum Kam-merofen. Foto: Aluheat
Sicht vom Char-genkorb zum Kam-merofen. Foto: Aluheat
10.02.2012

Wärmebehandlung von Aluminiumbauteilen

Mit seiner geringen Dichte und den guten Festigkeitseigenschaften nimmt Aluminium im Leichtbau eine führende Position ein. Die Möglichkeiten und Vorteile des Werkstoffes sind weitreichend bekannt. Dennoch bietet sich in puncto Gewichtsersparnis, thermischer Belastbarkeit und Langlebigkeit noch enormes Potential. Das Unternehmen Aluheat GmbH aus Freiberg hat sich dieser Aufgabe gewidmet und eine Pilot-Wärmebehandlungsanlage gebaut.

Simulation des Temperaturfelds während der Erstarrung. Bild: DIAG
Simulation des Temperaturfelds während der Erstarrung. Bild: DIAG
09.02.2012

Aluminiumgießerei optimiert Prozesse

Seit Neuestem hat die Diesner Aluminiumgießerei GmbH & Co KG (DIAG) eine angepasste Simulations-Software für Formfüllung, Temperaturfeld- und Erstarrungsberechnung in ihren Produktionsprozess implementiert. Dies führt nicht nur zu einer Erhöhung der Prozesssicherheit, sondern gleichzeitig auch zur einer deutlich verkürzten Produktionszeit mit reduzierten Entwicklungskosten. Entsprechend der DIAG-Unternehmensphilosophie, für ihre Kunden möglichst früh tätig zu sein, können durch die praxisnahe Simulation von Gießprozessen bereits in der Frühphase des Produktionsprozesses Problemzonen erkannt sowie im Kokillendesign schnellstmöglich Korrekturen durchgeführt werden.