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GIESSEREI

GIESSEREI ist die führende deutschsprachige Fachzeitschrift des Gießereiwesens mit starker Auslandsverbreitung.

Aus dem Inhalt dieser Ausgabe:

Investitionen in der Krise 

von Jan Köhler-Käß

Wie der industrielle Familienbetrieb Köster Maschinenfabrik und Gießerei, 1861 in Heide gegründet, sich laufend erneuert und durch Beständigkeit, Innovation und kaufmännisches Geschick 330 Mitarbeiter an drei Standorten in Deutschland beschäftigt. Wie sich solch eine Firma in der schleswig-holsteinischen Marsch, auf dem Weltmarkt, auch in der Krise ohne Kurzarbeit und größere Kredite, behauptet. Grauschwarze Wolken rasen über den Himmel, Regenschauer und scharfer Wind prägen die flache Wiesenlandschaft an der Nordseeküste. Dort liegt das größte Kohlanbaugebiet Europas. Kühe und Schafe aber auch Pferde prägen die fruchtbare Landschaft. Mittendrin Heide eine kleine Gemeinde 20 000 Einwohner das Zentrum einer bäuerlichen Ferienregion. Auf dem Heider Marktflecken, dem Zentrum der kleinen Stadt an der Westküste des nördlichsten Bundeslandes in Ditmarschen, bringen einige Stände mit Herbstblumen, Gemüse und Fisch Farbe in das graue Bild. Kaum 500 Meter davon entfernt aber liegt eine rote Backsteinvilla, daneben In-dustriegebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert und man staunt mehrere neue Hallen der Maschinenfabrik und Gießerei Köster aus den Jahren 2005-2009. Dass hier mit Feuer und Eisen hantiert wird, dass hier in zwei hochmodernen Mittelfrequenz-Induktionsöfen Grau- und Kugelgraphitgüsse produziert werden, kann man nur ahnen. Kein Schornstein ist an den Gebäuden sichtbar, kein Geruch und kein Lärm stören die Nachbarschaft. Emissionen fast keine, “das Kösterprinzip“.

News

Sicht vom Char-genkorb zum Kam-merofen. Foto: Aluheat
Sicht vom Char-genkorb zum Kam-merofen. Foto: Aluheat
10.02.2012

Wärmebehandlung von Aluminiumbauteilen

Mit seiner geringen Dichte und den guten Festigkeitseigenschaften nimmt Aluminium im Leichtbau eine führende Position ein. Die Möglichkeiten und Vorteile des Werkstoffes sind weitreichend bekannt. Dennoch bietet sich in puncto Gewichtsersparnis, thermischer Belastbarkeit und Langlebigkeit noch enormes Potential. Das Unternehmen Aluheat GmbH aus Freiberg hat sich dieser Aufgabe gewidmet und eine Pilot-Wärmebehandlungsanlage gebaut.

Simulation des Temperaturfelds während der Erstarrung. Bild: DIAG
Simulation des Temperaturfelds während der Erstarrung. Bild: DIAG
09.02.2012

Aluminiumgießerei optimiert Prozesse

Seit Neuestem hat die Diesner Aluminiumgießerei GmbH & Co KG (DIAG) eine angepasste Simulations-Software für Formfüllung, Temperaturfeld- und Erstarrungsberechnung in ihren Produktionsprozess implementiert. Dies führt nicht nur zu einer Erhöhung der Prozesssicherheit, sondern gleichzeitig auch zur einer deutlich verkürzten Produktionszeit mit reduzierten Entwicklungskosten. Entsprechend der DIAG-Unternehmensphilosophie, für ihre Kunden möglichst früh tätig zu sein, können durch die praxisnahe Simulation von Gießprozessen bereits in der Frühphase des Produktionsprozesses Problemzonen erkannt sowie im Kokillendesign schnellstmöglich Korrekturen durchgeführt werden.