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GIESSEREI

GIESSEREI ist die führende deutschsprachige Fachzeitschrift des Gießereiwesens mit starker Auslandsverbreitung.

Sintern von Hochleistungsinduktoren zum Schmelzen von Messing bei Eredi Gnutti Metalli 

von Erwin Dötsch u. a.

Die Firma S.A. Eredi Gnutti Metalli (EGM) wurde 1860 in Lumezzane für die Fertigung von Blankwaffen gegründet. Man erarbeitete sich dazu das metallurgische Grundwissen über das Schmelzen, Gießen und Ziehen von Messing und Kupferlegie-rungen, das dann für die Herstellung verschiedenster NE­Metall­Produkte für die Seefahrt, die Eisenbahn und den Maschinenbau angewandt wurde. Ab 1946 entwickelte sich die heutige Struktur von EGM, nämlich eine Fabrik für die Produktion von Messing­ und Kupfer­Halbzeug in Form von Stangen, Drähten, Rohren und Bändern. Mit den kompletten Fertigungseinrichtungen in Gießerei, Strangpresserei, Drahtzieherei und Walzwerk sind im restrukturierten und er-weiterten EGM­Werk in Brescia alle technischen und kommerziellen Aktivitäten integriert. Die Erweiterung der Stranguss­Anlagen von je 5 auf je 6 Stränge sowie die gleichzeitige Steigerung der Gießgeschwindigkeit führte zu höherem Flüssigmetallbedarf. Dazu wurde der ABP­Induktions­Rinnenofen RSM46/26 installiert, der mit zwei Induktoren mit je 2350 kW Leistung ausgerüstet ist. Diese Leistungsbeaufschlagung ist etwa doppelt so hoch wie die der bis dahin bei EGM betriebenen Rinnenöfen. Dementsprechend hoch waren die Anforderungen bei der Inbetriebnahme des Schmelzofens, vor allem beim Sintern der Induktoren, auf das die Autoren ausführlich eingehen.

News

Sicht vom Char-genkorb zum Kam-merofen. Foto: Aluheat
Sicht vom Char-genkorb zum Kam-merofen. Foto: Aluheat
10.02.2012

Wärmebehandlung von Aluminiumbauteilen

Mit seiner geringen Dichte und den guten Festigkeitseigenschaften nimmt Aluminium im Leichtbau eine führende Position ein. Die Möglichkeiten und Vorteile des Werkstoffes sind weitreichend bekannt. Dennoch bietet sich in puncto Gewichtsersparnis, thermischer Belastbarkeit und Langlebigkeit noch enormes Potential. Das Unternehmen Aluheat GmbH aus Freiberg hat sich dieser Aufgabe gewidmet und eine Pilot-Wärmebehandlungsanlage gebaut.

Simulation des Temperaturfelds während der Erstarrung. Bild: DIAG
Simulation des Temperaturfelds während der Erstarrung. Bild: DIAG
09.02.2012

Aluminiumgießerei optimiert Prozesse

Seit Neuestem hat die Diesner Aluminiumgießerei GmbH & Co KG (DIAG) eine angepasste Simulations-Software für Formfüllung, Temperaturfeld- und Erstarrungsberechnung in ihren Produktionsprozess implementiert. Dies führt nicht nur zu einer Erhöhung der Prozesssicherheit, sondern gleichzeitig auch zur einer deutlich verkürzten Produktionszeit mit reduzierten Entwicklungskosten. Entsprechend der DIAG-Unternehmensphilosophie, für ihre Kunden möglichst früh tätig zu sein, können durch die praxisnahe Simulation von Gießprozessen bereits in der Frühphase des Produktionsprozesses Problemzonen erkannt sowie im Kokillendesign schnellstmöglich Korrekturen durchgeführt werden.