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Heft 6/2012
Erscheinungstermin:       05. Juni
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GIESSEREI

GIESSEREI ist die führende deutschsprachige Fachzeitschrift des Gießereiwesens mit starker Auslandsverbreitung.

Simulation erleichtert die Arbeit des Gießereitechnologen 

von Jürgen Bast u. a.

Die Qualitätsanforderungen der Gussteilabnehmer steigen ständig. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss die Gießerei-Industrie diesen Anforderungen gerecht werden und nach neuen Wegen suchen, qualitätsgerechte Gussteile zu produzieren. Dazu sind neue Technologien und Verfahren zu nutzen bzw. bekannte weiter zu entwickeln, um typische Fehler, die bei der Gussteilherstellung problematisch sind, zu vermeiden. Die Qualität von Formgussteilen, die im Fertigungsverfahren „Gießen“ hergestellt werden, sind wesentlich von der Qualität der Gießform bzw. des Formstoffzu-standes abhängig, wobei letzterer wiederum von einer Vielzahl von Faktoren, z. B. der Festigkeit, Gasdurchlässigkeit und Dichte beeinflusst wird. Das Sandgussverfahren gehört zu den ältesten und zugleich bedeutendsten industriell genutzten Gießverfahren. Weltweit werden etwa 80 % der Gussstücke in Sandformen auf Basis tongebundener Formstoffe hergestellt. Die Optimierung und Verbesserung des technischen Prozesses bei der Formherstellung erfordert Kenntnisse über die entstehenden Adhäsionskräfte durch Kontakte zwischen Formstoff, Formkastenwand und Modellwand sowie über entstehende Kohäsionskräfte durch das Bindemittel. Diese Kräfte beeinflussen das Fliessen des Formstoffes im Formkasten, besonders in den Zonen nahe dem Modell und in Modelltaschen. Eine Lösungsmöglichkeit, um den Einfluss dieser Kräfte zu berücksichtigen, ist die Simulation der Verdichtungsvorgänge bei der Formherstellung. Deshalb beschäftigt sich das Institut für Maschinenbau (Lehrstuhl Hütten-, Gießerei- und Umformmaschinen) der TU Bergakademie Freiberg seit mehreren Jahren mit der Entwicklung eines Softwarepakets zur Simulation des Formverdich-tungsprozesses.

News

The ZEISS METROTOM CT-based coordinate measuring machine has a wide performance range. photo: Zeiss
The ZEISS METROTOM CT-based coordinate measuring machine has a wide performance range. photo: Zeiss
3/21/2012 - Laser Design

Zeiss METROTOM CT scanning system installed

Laser Design Inc., the leading supplier of 3D laser scanners for over 25 years, announced that Schneider Electric recently installed a Zeiss METROTOM CT scanning system in its Cedar Rapids, Iowa facility. The CT scanner captures all surfaces, both external and internal, of complex free-form parts and assemblies without harming the object. Adding such an advanced non-destructive scanning system to Schneider’s arsenal of 3D imaging capabilities will improve the robustness of their products, including single parts, assemblies, and molds. CT scanning allows Schneider engineers to look inside complex assemblies to insure their fit and function, while reducing their time to market. 

Netter Virabtion
3/16/2012 - Hypertherm

Expanded line of Centricut brand performance consumables for Kaliburn Spirit and ProLine plasma cutting systems

Hypertherm, a manufacturer of advanced metal cutting systems, is expanding its line of Centricut brand performance consumables for Kaliburn Spirit and ProLine plasma cutting systems. The consumables, designed for stainless steel cutting while using air as the plasma gas, last an average of 20 % longer than OEM original consumables. This longer life is due in part to better cooling resulting from Hypertherm’s patented CoolFlow nozzle technology.  

Source: Hypertherm, Roosendaal