Mit Sonderdrucken Kompetenz vermitteln

   

Download Infoblatt Sonderdrucke

Gerne unterstützen wir Sie bei der Umsetzung.
Fordern Sie einfach Ihr individuelles Angebot an.
Kontakt: 
Katrin Küchler
Tel.: +49 211 6707-587

Abo/Probeabo

Ihr Abo oder Probeabo bestellen Sie bitte bei

Frau Gabriele Wald

- Vertrieb/Aboabteilung

Tel.: +49 211 6707-527

gabriele.wald@stahleisen.de

GIESSEREI

GIESSEREI ist die führende deutschsprachige Fachzeitschrift des Gießereiwesens mit starker Auslandsverbreitung.

Simulation erleichtert die Arbeit des Gießereitechnologen 

von Jürgen Bast u. a.

Die Qualitätsanforderungen der Gussteilabnehmer steigen ständig. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss die Gießerei-Industrie diesen Anforderungen gerecht werden und nach neuen Wegen suchen, qualitätsgerechte Gussteile zu produzieren. Dazu sind neue Technologien und Verfahren zu nutzen bzw. bekannte weiter zu entwickeln, um typische Fehler, die bei der Gussteilherstellung problematisch sind, zu vermeiden. Die Qualität von Formgussteilen, die im Fertigungsverfahren „Gießen“ hergestellt werden, sind wesentlich von der Qualität der Gießform bzw. des Formstoffzu-standes abhängig, wobei letzterer wiederum von einer Vielzahl von Faktoren, z. B. der Festigkeit, Gasdurchlässigkeit und Dichte beeinflusst wird. Das Sandgussverfahren gehört zu den ältesten und zugleich bedeutendsten industriell genutzten Gießverfahren. Weltweit werden etwa 80 % der Gussstücke in Sandformen auf Basis tongebundener Formstoffe hergestellt. Die Optimierung und Verbesserung des technischen Prozesses bei der Formherstellung erfordert Kenntnisse über die entstehenden Adhäsionskräfte durch Kontakte zwischen Formstoff, Formkastenwand und Modellwand sowie über entstehende Kohäsionskräfte durch das Bindemittel. Diese Kräfte beeinflussen das Fliessen des Formstoffes im Formkasten, besonders in den Zonen nahe dem Modell und in Modelltaschen. Eine Lösungsmöglichkeit, um den Einfluss dieser Kräfte zu berücksichtigen, ist die Simulation der Verdichtungsvorgänge bei der Formherstellung. Deshalb beschäftigt sich das Institut für Maschinenbau (Lehrstuhl Hütten-, Gießerei- und Umformmaschinen) der TU Bergakademie Freiberg seit mehreren Jahren mit der Entwicklung eines Softwarepakets zur Simulation des Formverdich-tungsprozesses.

News

Sicht vom Char-genkorb zum Kam-merofen. Foto: Aluheat
Sicht vom Char-genkorb zum Kam-merofen. Foto: Aluheat
10.02.2012

Wärmebehandlung von Aluminiumbauteilen

Mit seiner geringen Dichte und den guten Festigkeitseigenschaften nimmt Aluminium im Leichtbau eine führende Position ein. Die Möglichkeiten und Vorteile des Werkstoffes sind weitreichend bekannt. Dennoch bietet sich in puncto Gewichtsersparnis, thermischer Belastbarkeit und Langlebigkeit noch enormes Potential. Das Unternehmen Aluheat GmbH aus Freiberg hat sich dieser Aufgabe gewidmet und eine Pilot-Wärmebehandlungsanlage gebaut.

Simulation des Temperaturfelds während der Erstarrung. Bild: DIAG
Simulation des Temperaturfelds während der Erstarrung. Bild: DIAG
09.02.2012

Aluminiumgießerei optimiert Prozesse

Seit Neuestem hat die Diesner Aluminiumgießerei GmbH & Co KG (DIAG) eine angepasste Simulations-Software für Formfüllung, Temperaturfeld- und Erstarrungsberechnung in ihren Produktionsprozess implementiert. Dies führt nicht nur zu einer Erhöhung der Prozesssicherheit, sondern gleichzeitig auch zur einer deutlich verkürzten Produktionszeit mit reduzierten Entwicklungskosten. Entsprechend der DIAG-Unternehmensphilosophie, für ihre Kunden möglichst früh tätig zu sein, können durch die praxisnahe Simulation von Gießprozessen bereits in der Frühphase des Produktionsprozesses Problemzonen erkannt sowie im Kokillendesign schnellstmöglich Korrekturen durchgeführt werden.