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GIESSEREI

GIESSEREI ist die führende deutschsprachige Fachzeitschrift des Gießereiwesens mit starker Auslandsverbreitung.

Fertigungsbedingte Einflüsse auf die Schwingfestigkeit von Al-Gussbauteilen – Neue Erkenntnisse für Druckgusslegierungen 

von Dawid Powazka, Heinz Leitner, Martin Brune, Wil-fried Eichlseder, Helge Oppermann

Die Diskussion über umweltschonende Mobilität und die damit verbundene Reduktion der CO2-Emissionen gewinnt für die Automobilhersteller zunehmend an Bedeutung. Die Automobilhersteller reagieren u. a. mit konsequentem Leichtbau. Einen wesentlichen Beitrag zur Gewichtsreduktion kann der verstärkte Einsatz von Leichtmetallen in Form von Aluminium- oder Magnesiumgusskonstruktionen leisten. Voraussetzung für die volle Ausschöpfung des Gewichtpotenzials sind Auslegungsmethoden, die ebenso die technologischen Einflüsse des Herstellungsprozesses berücksichtigen. Für die Bemessung von Aluminiumgussbauteilen, die bzgl. ihrer Schwingfestigkeit sehr empfindlich auf unterschiedliche Gefüge, Sekundärdendritenarmabstand, Poren, Lunker usw. reagieren, stehen derartige Auslegungsmethoden nur sehr eingeschränkt zur Verfügung. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, welche Einflüsse die Schwingfestigkeit von Aluminiumkokillenguss und Aluminiumdruckguss entscheidend bestimmen und wie sie bei der betriebsfesten Auslegung zu berücksichtigen sind.

News

Sicht vom Char-genkorb zum Kam-merofen. Foto: Aluheat
Sicht vom Char-genkorb zum Kam-merofen. Foto: Aluheat
10.02.2012

Wärmebehandlung von Aluminiumbauteilen

Mit seiner geringen Dichte und den guten Festigkeitseigenschaften nimmt Aluminium im Leichtbau eine führende Position ein. Die Möglichkeiten und Vorteile des Werkstoffes sind weitreichend bekannt. Dennoch bietet sich in puncto Gewichtsersparnis, thermischer Belastbarkeit und Langlebigkeit noch enormes Potential. Das Unternehmen Aluheat GmbH aus Freiberg hat sich dieser Aufgabe gewidmet und eine Pilot-Wärmebehandlungsanlage gebaut.

Simulation des Temperaturfelds während der Erstarrung. Bild: DIAG
Simulation des Temperaturfelds während der Erstarrung. Bild: DIAG
09.02.2012

Aluminiumgießerei optimiert Prozesse

Seit Neuestem hat die Diesner Aluminiumgießerei GmbH & Co KG (DIAG) eine angepasste Simulations-Software für Formfüllung, Temperaturfeld- und Erstarrungsberechnung in ihren Produktionsprozess implementiert. Dies führt nicht nur zu einer Erhöhung der Prozesssicherheit, sondern gleichzeitig auch zur einer deutlich verkürzten Produktionszeit mit reduzierten Entwicklungskosten. Entsprechend der DIAG-Unternehmensphilosophie, für ihre Kunden möglichst früh tätig zu sein, können durch die praxisnahe Simulation von Gießprozessen bereits in der Frühphase des Produktionsprozesses Problemzonen erkannt sowie im Kokillendesign schnellstmöglich Korrekturen durchgeführt werden.