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Heft 6/2012
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GIESSEREI

GIESSEREI ist die führende deutschsprachige Fachzeitschrift des Gießereiwesens mit starker Auslandsverbreitung.

Gießerei-Software im Wandel der Zeit 

von Tanja Bembenek

Die Marktforscher der Gartner Group haben den Begriff „Enterprise Resource Planning“ (ERP) ungefähr Mitte der 1990er Jahre geprägt. ERP präzisiert in erster Linie den aus dem MRP (Material Requirements Planning) hervorgegangenen Begriff PPS (Production Planning and Scheduling). Gartner beschrieb damit eine integrierte Software-Lösung, die administrative Standardfunktionalitäten mit Funktionalitäten aus der Fertigung verbindet. Die ursprüngliche Aufgabe des ERP war und ist bis heute die Bedarfsplanung: Welche Ressource (beispielsweise Material, Personal und Kapital) benötigt ein Unternehmen in welcher Menge, zu welchem Zeitpunkt und zwar ausgehend vom Kun-denwunsch? So wollte man Ende der 1990er Jahre u. a. klarstellen, dass in einem Industriebetrieb neben dem Material auch die Ressourcen „Mensch“ und „Maschine“ sowie die Kapitalflüsse zu planen und nachzuvollziehen sind. Zu diesem Zweck integrierten ERP Systeme die in der Vergangenheit weitgehend isolierten Teile der Organisation wie beispielsweise Finanzwesen, personelle Ressourcen, Produktion und Vertrieb. Sie umfassten darüber hinaus Lagerverwaltungssysteme, Kundendatenbanken und Auftragsverfolgungssysteme. Etwa um den Jahrtausendwechsel begannen die Unternehmen, den Fokus wieder stärker auf vertriebsorientierte Aktivitäten, zu setzen, also auf nach außen gerichtete Abläufe. Denn ein verbessertes Zusammenspiel von Lieferant, Produzent, Zwischenhändler und Kunden bringt entscheidende Wettbewerbsvorteile. „Customer Relationship Management“ und „Supply Chain Management“ waren die Schlagworte des noch jungen Jahrtausends. Zusätz-lich avancierten Archivierung, Dokumenten- und Formular-Management, Unified Messaging und erste Web-Services zu „must have“-Komponenten der ERP-Systeme. Viele Gießerei-Unternehmen haben die erfolgreichen Jahre zwischen 2002 und 2008 dazu genutzt, sowohl in neue Maschinen zu investieren als auch die bestehenden Eigenentwicklungen zu automatisieren und zu verbessern und die veraltete Software durch Standard-IT-Systeme abzulösen. Der Jahrtausendwechsel, die Euro-Umstellung und die Einführung neuer Bilanzierungsrichtlinien, aber auch die gute Geschäftsentwicklung, haben diesen Prozess zusätzlich angestoßen und gefördert.

News

The ZEISS METROTOM CT-based coordinate measuring machine has a wide performance range. photo: Zeiss
The ZEISS METROTOM CT-based coordinate measuring machine has a wide performance range. photo: Zeiss
3/21/2012 - Laser Design

Zeiss METROTOM CT scanning system installed

Laser Design Inc., the leading supplier of 3D laser scanners for over 25 years, announced that Schneider Electric recently installed a Zeiss METROTOM CT scanning system in its Cedar Rapids, Iowa facility. The CT scanner captures all surfaces, both external and internal, of complex free-form parts and assemblies without harming the object. Adding such an advanced non-destructive scanning system to Schneider’s arsenal of 3D imaging capabilities will improve the robustness of their products, including single parts, assemblies, and molds. CT scanning allows Schneider engineers to look inside complex assemblies to insure their fit and function, while reducing their time to market. 

Netter Virabtion
3/16/2012 - Hypertherm

Expanded line of Centricut brand performance consumables for Kaliburn Spirit and ProLine plasma cutting systems

Hypertherm, a manufacturer of advanced metal cutting systems, is expanding its line of Centricut brand performance consumables for Kaliburn Spirit and ProLine plasma cutting systems. The consumables, designed for stainless steel cutting while using air as the plasma gas, last an average of 20 % longer than OEM original consumables. This longer life is due in part to better cooling resulting from Hypertherm’s patented CoolFlow nozzle technology.  

Source: Hypertherm, Roosendaal