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GIESSEREI

GIESSEREI ist die führende deutschsprachige Fachzeitschrift des Gießereiwesens mit starker Auslandsverbreitung.

Gusseisen der Werkstoff für Zylinderkurbelgehäuse der neuesten Motorengeneration 

von Frank Grunow u. a.

Aufgrund der Diskussion um zukünftige CO2-Grenzwerte ist die Herausforderung an die Motorenkonstrukteure, Kraftstoffverbräuche weiter zu reduzieren, mit Nachdruck gestellt. Dies wird verfolgt über Verbrennungskonzepte, Downsizing, Hybridisierung und Gewichtsreduzierung. Genau diese Kons-tellation ist eine einmalige Chance für Zylinderkurbelgehäuse aus Gusseisen. Denn neben der Möglichkeit Leichtbaukonzepte in Gusseisen zu realisieren sowie höchsten Bauteilbelastungen bei zukünftigen Downsizing-Konzepten standzuhalten, spricht auch der günstige Preis für den Werkstoff Gusseisen. Das Spannungsfeld in dem die Entscheidung der Konstrukteure für einen Werkstoff getroffen wird, und die Möglichkeiten, die der Werkstoff Gusseisen bietet, werden in dem vorliegenden Beitrag diskutiert.

News

Sicht vom Char-genkorb zum Kam-merofen. Foto: Aluheat
Sicht vom Char-genkorb zum Kam-merofen. Foto: Aluheat
10.02.2012

Wärmebehandlung von Aluminiumbauteilen

Mit seiner geringen Dichte und den guten Festigkeitseigenschaften nimmt Aluminium im Leichtbau eine führende Position ein. Die Möglichkeiten und Vorteile des Werkstoffes sind weitreichend bekannt. Dennoch bietet sich in puncto Gewichtsersparnis, thermischer Belastbarkeit und Langlebigkeit noch enormes Potential. Das Unternehmen Aluheat GmbH aus Freiberg hat sich dieser Aufgabe gewidmet und eine Pilot-Wärmebehandlungsanlage gebaut.

Simulation des Temperaturfelds während der Erstarrung. Bild: DIAG
Simulation des Temperaturfelds während der Erstarrung. Bild: DIAG
09.02.2012

Aluminiumgießerei optimiert Prozesse

Seit Neuestem hat die Diesner Aluminiumgießerei GmbH & Co KG (DIAG) eine angepasste Simulations-Software für Formfüllung, Temperaturfeld- und Erstarrungsberechnung in ihren Produktionsprozess implementiert. Dies führt nicht nur zu einer Erhöhung der Prozesssicherheit, sondern gleichzeitig auch zur einer deutlich verkürzten Produktionszeit mit reduzierten Entwicklungskosten. Entsprechend der DIAG-Unternehmensphilosophie, für ihre Kunden möglichst früh tätig zu sein, können durch die praxisnahe Simulation von Gießprozessen bereits in der Frühphase des Produktionsprozesses Problemzonen erkannt sowie im Kokillendesign schnellstmöglich Korrekturen durchgeführt werden.