GIESSEREI

GIESSEREI ist die führende deutschsprachige Fachzeitschrift des Gießereiwesens mit starker Auslandsverbreitung.

Mineralogische Grundstrukturen, Veränderungen des Chromits unter Gießereibedingungen und derzeitige Probleme mit Chromit-Neusanden 

von Jörg Brotzki u. a.

Die durch die Einwirkung der Temperatur während des Gießvorganges am Chromitkorn stattgefindenen Veränderungen, die zu einer Metamorphose des Minerals führen, werden in dem vorliegenden Beitrag untersucht. Hierzu wurden elektronenmikroskopische Untersuchungen durchgeführt. Im Anschluss erfolgten Versuche zur Wiederverwendung des geschädigten Regenerates. Hierbei wurde zunächst durch Optimierung der verschiedenen Separationsstufen (Magne-te/Fluidbett) einer Quarzsand-/Chromitsand-Trennanlage die Anteile an veränderten Chromitkörnern bzw. sonstige Verunreinigungen ausgeschieden, die den Penetrationswiderstand herabsetzen. Anschließend wurde, wie der Fachbeitrag zeigt, am rückgewonnenen Chromitsand durch Verwendung verschiedener Schlichten, die unter dem Aspekt von Austauschvorgängen zwischen den Mineralien der Schlichten und der Kornoberfläche des Chromits zu sehen waren, die einen, gegenüber der augenblicklichen Vorgehensweise, verbesserten Penetrationswiderstand der Formen zur Folge haben. Die Ergebnisse dieser Arbeit werden veröffentlicht.

News

Modell eines fahr-baren Kippstuhls. Foto: Bartz
Modell eines fahr-baren Kippstuhls. Foto: Bartz
10.09.2010

Kipptiegel für mehr Produktionseffizienz

Die direkte Verarbeitung von Flüssigmetall in Gießereien ist oft nicht oder nicht in vollem Umfang möglich. Bei Aluminiumlegierungen wird beispielsweise 50 % des benötigten Metalls als Blockmaterial angeliefert und muss ein zweites Mal eingeschmolzen werden – dadurch kommt es zu einem hohen Energie- und Metallverlust. Außerdem bedeutet der Einsatz von Schmelzöfen eine hohe Kapitalbindung bei der Anschaffung, sowie hohe Instandhaltungs- und Betriebskosten für die Lebensdauer der Anlagen.

Maschinenfabrik Gustav Eirich
Infrarot-Strah-lungspyrometer der PRO-Serie. Foto: Williamson
Infrarot-Strah-lungspyrometer der PRO-Serie. Foto: Williamson
09.09.2010

Strahlungspyrometer mit neuen Funktionen

Zur Steigerung der Effizienz und Vielseitigkeit seiner Strahlungspyrometer hat die Williamson Corporation, Concord, USA, ein Hersteller von Geräten zur berührungslosen Temperaturmessung, die Geräte der Serie PRO mit weiteren Funktionen ausgestattet. Die Multiwavelenght Serie PRO120, die bereits in vielen Aluminium-Extrusionsanlagen, Gießanlagen, Aluminiumschmieden und -walzwerken im Einsatz ist, kann jetzt mit acht aluminiumspezifischen Applikations-Algorithmen in einem Messgerät geliefert werden.